FEB 10 (2020) – BRANDENBURG: KOMMUNAL, NACHHALTIG, INTERNATIONAL

Das neue Heft der Reihe ‚Forum Entwicklungspolitik Brandenburg‘ ist erschienen.

FEB Ausgabe 10 (2020) – BRANDENBURG: KOMMUNAL, NACHHALTIG, INTERNATIONAL

In diesem Jahr später als in den vergangenen, denn es gab keine Präsenzveranstaltung, anlässlich derer das Heft fertiggestellt werden musste. Hier drängt sich sofort die Frage auf, wann im nächsten Jahr mit einer Rückkehr zur „Normalität“ zu rechnen ist? „Alles bleibt anders“ ist das neue Credo, wir werden sehen.

Im Fokus der Ausgabe 2020 stehen diesmal explizit die Kommunen in Brandenburg. Wie lassen sich entwicklungspolitische Inlandsarbeit mit Flüchtlings- und Asylpolitik, Nachhaltigkeit durch umweltgerechte und klimaneutrale Konzepte für Verkehr, Energie und Landwirtschaft und die Auswirkungen von Covid-19 vereinbaren? Rede und Antwort dazu stehen die drei Bürgermeister aus Cottbus, Teltow und Eberswalde.

Vor, während, zwischen und nach den Corona-bedingten Pausen hat sich einiges getan in der Entwicklungs-, Europa- und Nachhaltigkeitsszene. Die Dynamik ist unverkennbar. Die Welt dreht sich weiter, mit uns als Gestalter*innen unserer Gegenwart und Zukunft. Wir laden Sie/Euch ein, uns auf diesem Weg aktiv zu begleiten und Revue des beginnenden zweiten Jahrzehnts der neuen wilden Zwanziger Jahre des noch frischen Jahrhunderts passieren zu lassen.

Die gedruckte Version kann unter info@venrob.org bestellt werden.

FEB Ausgabe 10 – BRANDENBURG: KOMMUNAL, NACHHALTIG, INTERNATIONAL (PDF)

Monitoring der Entwicklungspolitischen Leitlinien

Der 11. Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg (RTEP) hat nicht – wie vorgesehen – am 13. November 2020 stattgefunden.
Die Steuerungsgruppe des RTEP Land Brandenburg musste sich bekanntlich mit großem Bedauern für die Absage der Präsenzveranstaltung entscheiden. Uns ist dafür großes Verständnis entgegengebracht worden.

Sie hat sich darauf verständigt, einige für den 13.11. 2020 vorgesehenen Beiträge zu unserem Themenkreis per Mail an die Stakeholder zu senden und auf dieser Webseite zu veröffentlichen.
 Unter „DOKUMENTE” finden Sie nun zusammengefasst wesentliche Teile des Monitorings der Entwicklungspolitischen Leitlinien, die ansonsten mündlich vorgetragen und diskutiert worden wären. Das am Jahresende erscheinende Heft 10 der Schriftenreihe „Forum Entwicklungspolitik Brandenburg“ beinhaltet wie in den Jahren zuvor diesen dokumentarischen Beitrag des RTEP. Wenn Sie nicht auf die gedruckte Ausgabe warten wollen, können Sie diese gerne als PDF auf der VENROB.org-Website noch vor den Weihnachtstagen herunterladen.

Im nächsten Jahr streben wir wieder eine Präsenzveranstaltung an, optimalerweise im Frühjahr. Die Steuerungsgruppe wird dies demnächst diskutieren, bereitet sich aber auch auf ein mögliches digitales Format vor.

Rückfragen und Anregungen dazu nehmen wir natürlich gern entgegen.

“Wir ALLE Miteinander” – ein aktuelles Vorhaben für ein nachhaltiges Brandenburg – Sie sind dabei?

"Wir Alle Miteinander" - ein aktuelles Vorhaben für ein nachhaltiges Brandenburg - Sie sind dabei?

30 Jahre Deutsche Einheit – es sollte ein Fest für ALLE sein. Das Land Brandenburg und die Landeshauptstadt Potsdam wollten strahlen, sich im besten Licht darstellen, vom Glanz der doppelten Ratspräsidentschaften sowohl im Bundesrat als auch der EU profitieren. Die Innenstadt sollte Flaniermeile werden. Die Vorbereitungen für das Wochenende vom 3. bis 4. Oktober 2020 kamen gerade richtig in Schwung, da machte die Covid-19 Pandemie dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung.

Die geplanten Feierlichkeiten sind weitgehend reduziert worden zu einem Staatsakt mit Protokollveranstaltungen. „Lediglich die traditionellen Kernelemente der zentralen Feierlichkeiten zum TDE (…ein zentraler Festakt sowie die Präsentationen der Bundesländer, der Bundesverfassungsorgane und der Gastgeber) können in einem grundsätzlich geänderten Konzept umgesetzt werden.“  Die Landeshauptstadt hat ein 30-Tage-Konzept entwickelt mit öffentlichen Aktivitäten ab 6. September.

Beim Round Table Entwicklungspolitik Brandenburg hatte sich 2019 eine Initiativgruppe zusammengefunden, in der Vernetzer*innen von zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren im Bundesland aktiv geworden sind.  Denn auch die vielfältigen Brandenburger Akteure der Nachhaltigen Entwicklung, der Europapolitik sowie migrantische Initiativen wollten die Gelegenheit nutzen, ihre Arbeit dort Hunderttausenden Gästen vorzustellen und vor allem Vielfalt zeigen. Etliche haben bereits Konzepte eingereicht. Inzwischen sind Mitmachen, Anfassen, Stehenbleiben und Diskutieren bekanntlich Fehlanzeige!

Jedoch ergibt sich noch eine Vielfalt an Möglichkeiten, diesen Zeitraum vom 6.09. bis 4.10. (und eventuell darüber hinaus) an vielen Orten Brandenburgs mit unseren Themen zu bespielen.

Es liegt an uns! Wer die Hoffnung nicht aufgegeben hat, seine/ihre Institution/Einrichtung/Verein etc. in dem Zeitraum ab September zu präsentieren, kann belohnt werden.

In Absprache mit der o.g. Initiativgruppe stell VENROB  einen digitalen VERANSTALTUNGSKALENDER zur Verfügung, der mit dem offiziellen Veranstaltungskalender gekoppelt werden kann. Er muss nun vor allem gefüllt werden.

Im folgenden FORMULAR seid ihr / sind Sie deshalb herzlich eingeladen, die geplanten sowie noch spontan zu entwickelnde Aktivitäten darin einzutragen. Nachhaltige Entwicklung lokal, in Brandenburg, in Europa und global bildet die große Klammer.

Die konkreten Formate können z.B. sein: thematische Stadtspaziergänge, Diskussionsforen, Faire Frühstücke, Kino-Abende… als auch digitalen Beiträge (Videoclips, Filme, Radiosendungen etc.).

Auch Veranstaltungen, die bereits eingetaktet sind in die Interkulturelle Woche oder die Faire Woche können natürlich hierfür erfasst werden.

Bitte berücksichtigen, dass es im Formular heißt „Kurze Beschreibung“. Da Sie gebeten sind, eine Website, einen Blog o.ä. anzugeben, können Sie gern dort Ihre Aktion ausführlich darstellen.

Auf Anfrage stellen wir gern das Logo des Vorhabens für Mitmacher*innen zur Verfügung.

In diesem Sinn: Wir ALLE Miteinander!

VENRO: „Die Umsetzung der Agenda 2030 drängt“

Die Vereinten Nationen haben zur Aktionsdekade 2020–2030 aufgerufen, um die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) noch erreichen zu können.
Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) ,dem auch VENROB angehört, begrüßt diese Initiative einerseits, denn bislang hat die Weltgemeinschaft zu wenig in die Umsetzung der SDG investiert. Er benennt aber in einer Stellungnahme seinerseits Kernanliegen für diese Aktionsdekade.

VENRO Stellungnahme UN Dekade SDG 2020 (PDF)

Wir verweisen auf das online-Angebot von VENRO

Wir verweisen auf das online-Angebot von VENRO. Dieser bundesweite Verband bietet regelmäßig Webinare zu humanitären und entwicklungspolitischen Themen an. Die Termine werden regelmäßig im Servicebereich auf der Webseite veröffentlicht.
https://venro.org/servicebereich/fortbildungen-und-webinare

Auf ihrer Webseite ist eine neue E-Learning-Seite eingerichtet, auf der desweiteren auch aufgezeichnete Webinare in deutscher oder englischer Sprache bereitstehen. Ein erstes Angebot umfasst bereits Webinare zu verschiedenen humanitären und entwicklungspolitischen Themen wie Covid-19 Infektionsprävention, Wirkungsmonitoring oder Korruptionsprävention. Videos zu aktuellen Themen werden fortlaufend ergänzt. Die Webinare können jederzeit kostenlos und ohne Registrierung abgerufen werden.

agl-Aufruf an die Politik: Zeit der Solidarität – auch nach Corona

Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland hat in einem Aufruf an Politiker*innen in Bund, Ländern und Kommunen appelliert, sich für globale Solidarität und die Unterstützung von Eine Welt-Initiativen einzusetzen. „Die Corona-Krise ist auch eine Zeit der Solidarität und jetzt ist der Moment, in dem der Einsatz dafür wichtig ist, damit das auch in Post-Corona-Zeiten so bleibt”, sagte Udo Schlüter, agl-Vorstandsvorsitzender. Dabei geht es um ein Engagement auf unterschiedlichen Ebenen, das von globaler Entwicklungspolitik über die Hilfe für Geflüchtete und nachhaltigem Wiederaufbau bis zu bürgerschaftlichem Engagement in den Kiezen und Bildungsprojekten des Globalen Lernens reicht.
In ihrem Schreiben plädiert die agl für die Stärkung globaler Solidarität und Klimaschutz auch in Post-Corona-Zeiten und führt aus, warum Eine Welt-Initiativen bei der Bewältigung der Corona-Krise unverzichtbar sind. Sie benennt sieben aktuell wichtige Bereiche: Die Stärkung der Entwicklungspolitik von Staat und Zivilgesellschaft, die Fortführung von Projekten in Ländern des Südens auch unter erschwerten Bedingungen, sofortige Hilfe für Geflüchtete und Evakuierung der griechischen Lager, Stärkung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und des Globalen Lernens für das globale Engagement von Bürger*innen, sozial-ökologischer Wiederaufbau, Zugang zu Wirtschaftshilfen für entwicklungspolitische Vereine und Weltläden, administrative Flexibilität bei geförderten Projekten angesichts der Krisensituation.

Aufruf an Politiker*innen und politische Entscheidungsträger*innen in Bund, Ländern und Kommunen (PDF)